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Gedanken zum gestern abgehaltenen NHL-Spiel zwischen den Buffalo Sabres und Pittsburgh Penguins
Mit einem Outdoor-Game startete die NHL ins Jahr 2008. Meines Empfindens durchaus gelungen. Man mag das Spiel kritisieren, welches wahrlich auf keinen hohen Niveau war. Auch das Wetter, welches der Qualität der Aktionen auf dem Eis ordentlich zusetzte und einzelne Spieler dazu veranlasste die Visiere vom eigenen Helm zu entfernen. kann als unangenehme Nebenerscheinung betrachtet werden. Auch die vielen Unterbrechungen welche Dan Craig aufs Eis zwangen um Löcher zu reparieren oder die Zambonis um den Schnee wegzuräumen gehören nicht zum NHL-Alltag.
Das Spiel war, wie oben schon gesagt, kein berauschender Schlagabtausch und ein Offensivspektakel. Mit dem auf dem Eis liegenden Schnee wurde der Fluss manchmal leider ein wenig gebremst. Wie oft sieht man aber dank der Squeeze bzw. dem Neutral Zone Trap Spiele, welche einem das Gesicht einschlafen lassen und in den Vergangenheit so viele Fans dazu veranlasste sich anderen Sportarten zuzuwenden? Im Verlauf einer NHL-Saison sieht man mit Sicherheit einige Spiele, welche keine Schneeberge auf dem Eis haben und dennoch nichts läuft.
Die Spieler waren somit gezwungen etwas umzudenken und sich den Situationen anzupassen, was ihnen meiner Meinung nach auch ziemlich gut gelang. Dazu sah man mit Ryan Miller und Ty Conklin zwei Torhüter, welche stets bereit waren und starke Spiele ablieferten. Gerade für die Torhüter war es schwierig den Fokus zu behalten und immer richtig zu reagieren.
Schön war auch die Idee, die Teams in alten Trikots spielen zu lassen. Dies hat die wunderbare Stimmung, welche dank den frenetischen Fans im Ralph Wilson Stadium herrschte, noch besser gemacht. Auf den Rängen die Zuschauer, welche ihre Begeisterung durch nichts stoppen liessen und auf dem Eis die Akteure in Vintage-Uniformen: Perfekt!
Für meinen Geschmack darf die NHL so eine Veranstaltung durchaus öfter abhalten. Jedoch würde ich das Potenzial des Events als verschwendet betrachten, wenn man jedes Jahr ein Outdoor-Spiel macht. Der Reiz und die Einzigartigkeit ginge damit verloren. Jedes dritte oder vierte Jahr wäre ideal, um das Spiel regelmässig auch wieder in die Schlagzeilen zu bringen.
Für die Profis sind solche Spiele auch eine gute Gelegenheit, um sich wieder an ihre Jugend zu erinnern. Eishockey ist ein Outdoor-Game, welches auf gefronenen Seen begann und diese Partien erinnern uns nur wieder daran, welches Spiel wir eigentlich so lieben. Jeder Spieler, egal auf welchem Niveau, erlebte mal eine Zeit, in welcher er draussen gespielt hat und sich selbst durch den Schnee oder Regen kämpfend den Stanley Cup gewinnen sah. |