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Devils hadern mit Spiel 4 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Nicolai   
Donnerstag, 23. April 2009

In der Serie zwischen den New Jersey Devils und den Carolina Hurricanes ist es genauso eng, wie von allen vorausgesagt. Nach jeweils zwei Spielen in Newark und Raleigh liegen beide Teams mit einem Serienstand von 2:2 direkt auf Augenhöhe. In bis jetzt sehr ausgeglichenen Partien schenkten sich die Devils und die Canes über weite Strecken nichts.

Doch in der Nacht auf Mittwoch wurden von den Devils erste Geschenke verteilt. Man lies den Gastgeber durch diverse Defensivfehler und mangelnden Druck in der Offensive mit einem 3:0 in Führung gehen. Erst Ende des zweiten Drittels fand man durch einen Treffer von Brian Gionta ins Spiel und schaffte es im Verlauf der Partie den Rückstand zu egalisieren.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bis zu jenem Herzschlagfinale, als Jussi Jokinen einen Schuss von Dennis Seidenberg gerade noch abfälschen konnte und so 0,2 Sekunden vor dem Schluss seinem Team allen Anlass zum jubeln gab. Auf Seiten der Devils gab es 2 Spieler, die sich durch Aktionen und Reaktionen auf dieses Tor besonders in den Blickpunkt stellten.

Der 2-Wege Stürmer Jay Pandolfo nahm das Tor auf seine Kappe, denn in seinen Augen war er ein Stück zu weit weg von Seidenberg und hätte mit einem besseren Stellungsspiel den Schuss leicht blocken können. Auch der Nummer 1 Verteidiger des Teams Paul Martin nahm die Entstehung des Tores auf seine Kappe, da er kurz vorher hatte den Puck aus dem Drittel zu schlagen, das aber nicht hinbekam.

Sein Fett weg bekam aber auch der Schiedsrichter, vorallem von Martin Brodeur. Dieser sah nach Jokinens Siegtreffer Rot und forderte eine Rücknahme des Tores, da er sich von Jokinen, der aggresives Screening betrieb, behindert fühlte. Hier werden Erinnerungen an die Play-Offs vor einem Jahr wach, als Sean Avery seine inzwischen legendäre Aktion gegen Brodeur durchgezogen hatte und in der selben Szene ebenfalls traf. Fakt ist: Hätten die Devils nicht die Große Schwäche den Slot nicht aufräumen zu können, so müssten sie sich nicht beschweren. Vorallem nachdem bekannt ist, dass Carolina durchaus sehr hart und aggressiv, aber immer fair im Slot arbeitet.

Zu guter letzt gab es noch eine weitere Aktion, die Brodeur dazu brachte den Schiri als "pretty awful (sehr miserabel)" zu bezeichnen. Dainius Zubrus checkte seinen Gegner und bekam 2 Minuten für einen Ellenbogencheck. Später in der Partie kassierte er einen identischen Revanchecheck und sein Gegenspieler durfte auf dem Eis bleiben.

Um das negative Fazit einer 4. Partie komplett zu machen ist auch noch Salvadors Ausfall zu nennen, der ebenso wie Langenbrunner sehr fraglich ist für Spiel 5 am heutigen Tag.

Nichts desto trotz stecken die Devils den Kopf jetzt nicht in den Sand, alleine schon weil sie wissen, dass sie mit Carolina einen stark aufspielenden und hochmotivierten Gegner haben, der Nachlässigkeiten bestrafen wird.

 
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