|
|
Home
|
Phoenix Coyotes vor ungewisser Zukunft |
|
|
|
|
Geschrieben von Nicolai
|
|
Mittwoch, 6. Mai 2009 |
|
In vielen Medienberichten hieß es angesichts der momentanen Wirtschaftssituation immer wieder, dass die Finanzkrise bald Auswirkung auf den Sport haben würde. Nun ist es soweit und ein NHL Team ist betroffen. Die Phoenix Coyotes, Lizenzträger der ehemaligen Winnipeg Jets, haben offenbar Insolvenz angemeldet.
Die NHL hat als Reaktion auf die Insolvenz sofort reagiert und den Teambesitzer Jerry Moyes aus seiner leitenden Position enthoben und selber die Kontrolle über den Club aus dem Wüstenstaat übernommen. Die rechtliche Grundlage in der Übernahme durch die Liga liegt in den gewährten Krediten der Liga an den Club, die dieser nun nicht mehr zurückzahlen kann. Da die NHL nun die Fäden in der Hand hat wird es für potentielle Investoren und Retter deutlich schwerer die Coyotes zu erwerben, allen voran Jim Balsillie, der bereits bei seinen Übernahmeversuchen in Nashville und Pittsburgh gescheitert ist.
Momentan sieht es aber für Balsillie deutlich besser aus, da Jerry Moyes in einer seiner letzten Amtshandlungen das Übernahme Angebot des Blackberry-Imperiums Besitzer angenommen hat, der 212,5 Millionen Dollar geboten hat und versucht ein Team in Ontario zu installieren, was ein Ende des Major League Eishockeys in Phoenix, Arizona bedeuten würde. Moyes nahm das Angebot an, da es das beste für die Franchise sei. Obwohl die NHL ihr Veto einlegen dürfte könnte Basillie den Kauf zugesprochen bekommen, da der Konkursrichter in seinem Übernahmevertrag das beste Paket für die Zukunft der Franchise sehen könnte. Sollte diese Zukunft wirklich in Balsillies Hand liegen, so ist mit einer Wiederauferstehung der Winnipeg Jets zu rechnen.
Für ordentlich Zündstoff und einen langen Sommer ist diesmal also nicht nur in kleinen europäischen Minor-Leagues wie der Oberliga in Deutschland, sondern in der größten und glanzvollsten Eishockeyliga der Welt gesorgt. |
|
|